2004/03: Suchen Sie Bücher von RassistInnen, AntisemitInnen oder RechtsextremistInnen?

Dann sind Sie beim Leopold Stocker Verlag richtig!

Einige Beispiele aus dem Verlagsprogramm, das das rechte Herz höher schlagen lässt:

David Irving: Rudolf Heß – ein gescheiterter Friedensbote. 1987.
Irving: bekannter Holocaust-Leugner, bezeichnet den Holocaust als eine „Legende“ und Auschwitz als eine Attrappe.

Fritz Becker: Im Kampf um Europa. Stalins Schachzüge gegen Deutschland und den Westen.1991.
Becker: Autor der neonazistischen „Huttenbriefe“ mit Schwerpunkt auf Geschichtsrevisionismus, der Stocker Verlag bewirbt sein Buch folgendermaßen: „Nach den Büchern von Klüver, Topitsch und vor allem Suworow mit überzeugendem Material für Stalins Absicht zum Angriff auf Europa 1941 liegt hier ein weiteres Werk mit neu veröffentlichen Dokumenten vor.“

Wolf Rüdiger Heß: Rudolf Heß: „Ich bereue nichts“. 1994.

Irenäus Eibl-Eibesfeldt: Einwanderungsland Europa? 1994.
Eibl-Eibesfeldt: rassistischer Verhaltensforscher aus der Lorenz-Schule

Maximilian Czesany: Europa im Bombenkrieg 1939-1945. 1998.
Czesany: Rechtsextremer Publizist aus der Steiermark

Caspar von Schrenck-Notzing: Lexikon des Konservatismus. 1996.
Schrenck-Notzing: Deutscher Rechtsextremist und Kämpfer gegen die „Umerziehung des deutschen Volkes“

Otto Scrinzi: Chronik Südtirol 1996.
Otto Scrinzi: Politiker und Arzt in bewegten Zeiten. 2003.
Scrinzi
: Bekannter Rechtsextremist mit dem Zitat „Ich war immer rechts, auch in der NSDAP“.

Volkmar Weiss: Die IQ-Falle. Intelligenz, Sozialstruktur und Politik. 2000

Der rechtsextreme Buchdienst „Nation Europa“ schreibt zu diesem Buch: „Dieses Buch kennt keine Denkverbote. … der absolute Tabubrecher.“ Die Empfehlung der rechtsextremen „Republikaner“ für „Die IQ-Falle“ lautet: „Gestützt auf wissenschaftliche Studien vor allem aus den USA befaßt sich Weiss auch mit der unterschiedlichen Verteilung des IQ bei verschiedenen ethnischen Gruppen in einem Land. […]Wer wissenschaftliche Argumente und Lösungsansätze zum Schlagwort ‚Kinder statt Inder’ sucht, findet sie in diesem Buch.“

Heinrich Jordis von Lohausen: Denken in Völkern. 2001.
Lohausen: rechtsextremer Publizist, für den die Deutschen das
„einziges Volk Europas“ waren, in dem „deutliche, ihr Wesen mittragende Spuren aller für Europa typischen weißen Unterrassen eingemischt“ seien.

Friedrich Romig: Die Rechte der Nation. Leopold Stocker Verlag. 2002.
Romig: Fundamentalistischer Katholik, Rassist und Antisemit. Ein Zitat Romigs über Juden und Jüdinnen lautet: „Ihre Neigung zum Internationalismus bei gleichzeitigem Festhalten an der eigenen jüdischen Nation in ihrem elitären ‚Auserwähltheits-Denken‘ samt ihrem Zusammenhalt birgt für die jüdischen Gemeinden außerordentliche Gefahren, sobald sich Juden in die Geschicke der Völker führend einmengen […]. Ein Volk haftet für seinen ‚Abschaum‘ und seine ‚Abtrünnigen‘, denn es muss sich der Frage stellen, warum es nicht stark genug war, deren verbrecherisches Wirken im Zaume zu halten, welches im Falle der Juden, am Ende katastrophale Folgen für das Judentum hatte.“ (Friedrich Romig, Zur Zeit 50/2003)

Impressum: Personenkomitee Mayday 2000- Keine Koalition mit dem Rassismus! Anschrift: Postfach 466, 8011 Graz. email: mayday-graz[at]gmx[dot]at

Advertisements