2005/05: Spendenaufruf

Hohe Prozesskosten wegen mehrerer Zivilrechtsklagen!

Mit zivilrechtlichen Klagen reagiert der Leopold Stocker Verlag auf öffentliche Kritik an seiner Nähe zur rechtsextremen Szene: Anlass ist zum einen ein Artikel in der Zeitung der HochschülerInnenschaft Graz, zum anderen mehrere Texte über seine Aktivitäten auf der Homepage von „Mayday 2000“. Die Klage des Verlags auf Widerruf und Unterlassung richtet sich nicht nur gegen zwei „Mayday“-Mitglieder, sondern auch gegen den Betreiber des Servers, auf dem unsere Homepage, wie zahlreiche andere Webseiten auch, liegt, und der mit der Gruppe „Mayday 2000“ und unseren Aktionen nicht das geringste zu tun hat.
Der Stocker Verlag wurde erst kürzlich, wegen eines Beitrags in der von seinem Geschäftsführer herausgegebenen Zeitung „Neue Ordnung“, in den steirischen Medien (ORF am 20. und 22.5., Kleine Zeitung und Standard am 21.5.) kritisiert, nachdem die Grünen ihn wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz angezeigt hatten.
In den Texten, wegen denen wir nun geklagt werden, informierten wir u.a. darüber, dass der Stocker Verlag rassistische und antisemitische AutorInnen verlegt bzw. vertreibt, eine Zeitung mit rechtsextremen Inhalten herausbringt und dass sein Geschäftsführer in der rechtsextremen Szene Aktivitäten setzt.
Wir sind davon überzeugt, dass wir den Wahrheitsbeweis für unsere Kritik am Stocker Verlag erbringen können und wollen das auch tun.
Der hohe „Streitwert“ von jeweils 30 000 Euro, den der Verlag eingebracht hat, führt allerdings dazu, dass die vorläufigen Verfahrenkosten innerhalb kürzester Zeit bereits mehrere Tausend Euro betragen werden.

Wir bitten daher dringend um finanzielle Unterstützung!

Jeder Beitrag hilft uns!

MayDay Graz, Graz am 30.05.2005